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© SMB / Juliane Erich, 2018 

Buchbare Angebote

Seit 2016 erprobt lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen innovative und transdiziplinäre Vermittlungsformate im Museum.
Die von lab.Bode entwickelten Projekttage basieren auf disziplinübergreifenden Fragestellungen und Interessen von Schüler*innen und Lehrer*innen, welche in intensiver Zusammenarbeit mit neun Berliner Partnerschulen im Bode-Museum erforscht wurden.

 

Als kostenlose Angebote konzipiert, geben die Projekttage Schulklassen aller Altersstufen die Möglichkeit, das Bode-Museum aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Ob mittels Tanz und Performance bei „Museum Moves. Skulptur, Museum und Bewegung“, mithilfe mathematischer Denksysteme bei „Museologik – Was macht Mathe im Museum?“ oder aus vielfältigen Perspektiven auf Gender, Körper und geschlechtliche Lebensweisen bei „Let’s talk about Sex!“.
Die Projekttage sind jeweils als Erweiterungen des Schulunterrichts konzipiert und stehen allen Schulen kostenfrei als buchbares Angebot zur Verfügung. Vier Fortbildungen zu den Projektthemen, die sich an Lehrer*innen richten, finden Sie hier. Für alle Angebote ist eine Buchung mindestens drei Wochen im Voraus erforderlich. Der Eintritt ist im Rahmen der Veranstaltung für Gruppen mit bis zu 30 Personen kostenfrei. Pro 10 Schüler*innen hat eine Begleitperson freien Eintritt.

 

Bitte melden Sie sich und Ihre Schulklasse telefonisch unter 030/266 42 4242 (Mo–Fr, 9–16 Uhr), per E-Mail (service@smb.museum) oder über das jeweilige Anmeldeformular an.

 

Projekttage für Schüler*innen

 

I.    Ist das alles echt? Das Bode-Museum kennenlernen

Klassen 1 bis 7 / Dauer: 180 Minuten / kostenfrei mit Anmeldung

Was gibt es hier zu sehen? Ist das alles echt? Und: Was hat das mit mir zu tun?
Geleitet von diesen Fragen erkunden Schüler*innen das Bode-Museum in kleinen Teams. Sie untersuchen Ausstellungsobjekte, die Museumsarchitektur, kostbare Materialien, faszinierende Geschichten und überprüfen, wie diese mit ihrer Lebensrealität in Verbindung stehen. Mit Stift, Fotoapparat und dem ganzen Körper sammeln sie Eindrücke, die − erweitert um eigene Gedanken − zu einer kleinen Ausstellung zusammengestellt werden.

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II.     Museum Moves. Skulptur, Museum und Bewegung

Sekundarstufe I / Dauer: 240 Minuten / kostenfrei mit Anmeldung

Im Rahmen von Museum Moves nehmen die Schüler*innen die Skulpturensammlung des Bode-Museums zum Ausgangspunkt, um über Pose, Haltung und Bewegung zu reflektieren. Nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die Besucher*innen werden in den Blick genommen: Wie bewegen sie sich durch das Museum? Was erzählen diese Bewegungen über die Kunst, aber auch über den Raum und die Institution Museum? Mit Methoden aus Tanz und Performance werden die Kunst und das Museum erforscht und Bezüge zu den Schüler*innen hergestellt.

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III.     Let’s talk about Sex! Gender und vielfältige geschlechtliche Lebensweisen in der Kunst

Sekundarstufe I / Dauer: 240 Minuten / kostenfrei mit Anmeldung

Warum sind die alle nackt? Ist das schon Porno? Im Rahmen des Projekttags
Let‘s Talk about Sex! werden vielfältige Darstellungen von Gender, Körpern und Sexualitäten in der Skulpturensammlung des Bode-Museums ausfindig gemacht. Ausgehend von den Kunstwerken werden im Dialog mit den Schüler*innen aktuelle Fragestellungen zu Gender, LSBTIQA, Körperbilder, Konsent und Pornografie identifiziert und verhandelt. Die Gruppen werden von je eine*r Kunstvermittler*in und einer Sexualpädagog*in im Team angeleitet. Das Angebot ist als Erweiterung des schulischen Sexualkundeunterrichts konzipiert.

LSBTIQA steht für: lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, intersexuell, queer und asexuell.

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IV.   Museologik – Was macht Mathe im Museum?

Sekundarstufe I / Dauer: 240 Minuten / kostenfrei mit Anmeldung

Was hat das Kunstmuseum mit Mathematik zu tun? Sowohl in der Mathematik als auch im Museum werden Gegenstände miteinander verglichen, dadurch in einen Zusammenhang gebracht und in Kategorien geordnet. Kategorien prägen unser Denken und unsere Wahrnehmung. Sie bilden die Grundlage für Zählen, Auswählen, Ordnen und Präsentieren. Aktiv und forschend  untersuchen die Schüler*innen die Ausstellung auf Kategorien, reflektieren den Zahlbegriff und gestalten mit selbst erstellten Fotografien ein Ausstellungsmodell nach eigenen kategorialen Strukturen. Das Angebot versteht sich als Erweiterung des schulischen Unterrichts im Bereich Mathematik, Philosophie und Kunst. Es fördert die Lust am Denken, an der Mathematik und am Museum.

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