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Set #4: Visionen

Kuratieren neu erfinden. Vermittlung im Zentrum einer Praxis des Kuratierens

Léontine Meijer-van Mensch, Jüdisches Museum Berlin

 

Die Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, Léontine Meijer-van Mensch, wünscht sich eine engere Verknüpfung zwischen kuratorischer und vermittelnder Arbeit. Gerade vor dem Hintergrund von aktuellen Transformationen unserer Gesellschaft wird es immer wichtiger, sensible und immersive Ausstellungen zu kuratieren, die vom Menschen, von Besucher_innen ausgehen. Welche Rollen und Aufgaben übernehmen „Curators of Education“ in einer zukünftigen Vermittlungspraxis und welche anderen strukturellen Veränderungen bedarf es, um ein Museum zu öffnen?

Léontine Meijer-van Mensch ist seit dem 1. Februar 2017 Programmdirektorin und stellvertretende Direktorin des Jüdischen Museums Berlin. Als Mitglied im Gründungsteam und als freie Mitarbeiterin in der Bildungsabteilung war sie schon von 2001 bis 2005 im Museum tätig.
Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind partizipative Strategien in der Museumsarbeit, eine Hinwendung zur Gegenwart sowie eine stärkere gesellschaftliche Rolle von Museen.

 

Jüdisches Museum Berlin

 

EN

The programme director of the Jüdisches Museum Berlin, Léontine Meijer-van Mensch, wishes for a closer combination of curatorial and educational work. Especially with the background of present transformations of our society, it is becoming increasingly important to curate sensitive and immersive exhibitions coming from human beings, from visitors. What roles and tasks will “curators of education” assume in a future educational practice, and what other, structural changes will be needed in order to open up a museum?

Léontine Meijer-van Mensch has been the programme director of the Jüdisches Museum Berlin and the deputy director since 1 February 2017. As a member of the founding team and freelancer in the education department, she had already worked in the museum from 2001 to 2005.
Her working and research priorities include participative strategies in museum work, orientation towards present time as well as a stronger social role of museums.