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Bode.Power
© SMB / Ute Klein, 2018 

Bode.Power

2018

Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule

  • #Macht und Gewalt
  • #Rassismus und Diskriminierung
  • #Sekundarstufe I
  • #Performance
  • #Tanz

Was ist Macht? Wie wird Macht inszeniert? Was hat Kunst und Architektur mit diesen Begriffen zu tun oder: Wie viel Power steckt im Museum? Das Projekt Bode.Power führte Schüler*innen über einen Dialog mit der Skulpturensammlung, den Gemälden und der Architektur des Bode-Museums an diese Fragen heran. Unterstützt von Tanz- und Theaterpädagog*innen entwickelten sie eine experimentelle, performative und interaktive Führung zum Thema Macht durch die ständige Ausstellung des Bode-Museums.

Dabei schärften die Schüler*innen ihre Wahrnehmung hinsichtlich der (Macht)Wirkung von Kunstwerken und musealer Architektur (sowohl heute als auch zum Zeitpunkt ihrer Entstehung) und stellten Bezüge zu ihren eigenen Lebensrealitäten her. Die Führung fand einmalig zum Abschluss der Projekttage im Mai 2018 statt. Familie, Freund*innen und Mitschüler*innen waren zur Teilnahme an sieben interaktiven Stationen im Bode-Museum eingeladen. Medial durch Bewegung, Klänge, Texte und szenische Darstellungen der Schüler*innen unterstützt, nahmen diese verschiedene Aspekte von Macht in den Fokus: Herrschaft (Politik), Selbstermächtigung (Denken), Höhere Macht (Glauben) und Gewalt (Kampf).

 

Im Video wurden Prozess und Durchführung dokumentiert:

Bode.Power – Projekt der Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule

 

5.-9. Klasse (AG Kultur)

Projektwoche

 

Konzeption und Umsetzung: meet MIMOSA und Bahar Meric

 

Workshopleitung:

Bahar Meric

Bahar Meric (*1986) lebt und arbeitet als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin in Berlin. Sie arbeitet projektbezogen und genreübergreifend mit Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Laien unterschiedlichsten Alters weltweit. Sie unterrichtet als Dozentin am Berlin Career College der Universität der Künste / TanzTangente im Zertifikatskurs „Creating Dance in Art and Education-Tanzpädagogik und Choreografie“. Im Bereich der politischen Bildung war sie als Teil des „Dialog“ Teams im Auftrag des August-Bebel-Instituts tätig. Ziel ihrer Arbeit ist es gesellschaftlich relevante Themen mit Intelligenz und Witz, unkonventionell und kritisch zu beleuchten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
www.baharmeric.com

 

Bernardo Sanchez Lapuente

Bernardo Sanchez Lapuente ist szenischer Künstler, Performer wie auch Theaterpädagoge und arbeitet mit vielfältigen Methoden aus diesen Bereichen, z.B: Bewegung, Musik, Klang, Maske und Zirkus. Seine Arbeitsweise betont die Möglichkeit, verschiedenen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen wirksame Erfahrungen mit Kunst und Kultur zu vermitteln.  Er erlangte sein Diplom in Sozialanthropologie an der Universität Autónoma Metropolitana, Mexiko Stadt und machte von 2011 – 2013 einen Master in Theaterpädagogik, an der UdK, Berlin. Er arbeitet in diversen kollaborativen Projekten mit Schulen, Jugendzentren und Kulturinstitutionen.

 

André Vollrath

André Vollrath ist Diversity- und Kommunikationstrainer für politische Stiftungen (u.a. Friedrich Ebert Stiftung), Universitäten und NGO’s sowie Performer im Rahmen der Kunstkollektive meet MIMOSA und Fräulein Bernd. Als Kommunikationstrainer hat er u.a. mehrere Jahre erlebnis- und theaterpädagogisch mit Schulklassen (5.-7. Klasse), jungen Auszubildenden und FSJ’ler*innen gearbeitet (für SchattenSpringer, ver.di. und die AWO). Seine pädagogische und künstlerische Arbeit kreist um die Themen Macht, strukturelle Diskriminierung/strukturelles Privileg, lebendige Kommunikation und Verbindung. Dabei nähert er sich diesen Themen aus einer ganzheitlichen Perspektive, in der Verstehen, eine achtsame Körperwahrnehmung und der Umgang mit Gefühlen in einen Dialog treten.
www.tremor-art-project.blogspot.com

 

Eva Isolde Balzer

Eva Isolde Balzer ist zeitgenössische Performerin, Regisseurin und Klassisch-Südindische Tänzerin. Sie studierte Schauspiel (Caen/Frankreich), Kulturanthropologie (FU-Berlin) und Bharatanatyam. Seit 10 Jahren arbeitet sie mit sensorischen und biografischen Performance-Ansätzen, in denen zwischenmenschliche Verbindung im Fokus steht. Ihre Arbeiten ranken um die Themen: Intimität, Dekolonialisierung und der Schaffung von Begegnungsräumen. Seit 2012 performt und inszeniert sie mit dem Kollektiv „meet MIMOSA“. Pädagogische Arbeit begleitet sie seit Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit vor allem in Deutschland, Indien und Ägypten. Sie arbeitet mit kollektiven bewegungsbasierten Improvisation sowie sensorischen und biografischen Methoden und unterrichtet Bharatanatyam. Aktuell ist sie in Weiterbildung zur Theatertherapeutin (DGFT).

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