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Don’t Stop Motion
© SMB / Ute Klein, 2018 

Don’t Stop Motion

2018

Thomas-Mann-Gymnasium

  • #Museum als System
  • #Sekundarstufe II
  • #Fotografie
  • #Video

Wenn sich Matratzen, Spiegel, und Vorhänge auf Rollen aus dem Vermittlungslabor auf den Weg in die Museumsräume machen, werden plötzlich ganz neue Betrachtungsweisen möglich. Wie sieht der Mannheimer Altar von Paul Egell etwa aus, wenn man ihn liegend auf Matten betrachtet? Und welche Wirkung entfaltet sich, wenn man der Skulptur durch einen geöffneten Vorhang neue Präsenz schenkt? Der Zusatzkurs Museum des Thomas-Mann-Gymnasiums untersuchte die neu gestalteten lab.Bode-Vermittlungsräume „Denkraum“, „Freiraum“ und „Plattform“ und ihre Ausstattung  – ein von raumlabor Berlin entwickeltes Modulsystem. Beim Erproben unterschiedlicher räumlicher Settings wollten die Schüler*innen herausfinden, ob die Räume ihren Bedürfnissen nach Lern- und Aufenthaltsorten im Museum gerecht werden. Zu den Oberthemen „Gestalten“, „Arrangieren“ und „Präsentieren“  entstanden bewegliche Rauminstallationen, die mithilfe der Stop-Motion-Technik dokumentiert wurden.

 

Dont Stop Motion_SATELLIT 1

 

Dont Stop Motion_SATELLIT 2

 

Abschließend nahmen sie die flexiblen „Sateliten“-Elemente aus dem Vermittlungslabor in die Sammlungsräume des Museums und erforschten  auch dort, wie sich Raum, Körper und Skulpturen zueinander verhalten. Die entstandenen Filme verstehen sich als Dokumentation dieser künstlerischen Auseinandersetzung und Reflexion sowie der Untersuchung der Räume und ihres Benutzungskonzepts.

 

11. Klasse / Zusatzkurs Museum des Thomas-Mann-Gymnasium

6 Worshoptermine à 2,5h von November 2017 bis Januar 2018

 

Workshopleitung:

Anja Schäfer

Anja Schäfer ist freiberufliche Fotografin und hat neben ihren freien und angewandten Arbeiten verschiedene Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Bereich künstlerische Fotografie realisiert. Sie erhielt 2012 ihren Diplomabschluss in Fotografie und Medien von der Fachhochschule Bielefeld. Ihre fotografischen Arbeiten wurden in internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen in Deutschland, der Slowakei, Österreich, den USA und Großbritannien gezeigt. Darüber hinaus konzipierte und führte sie eine Reihe von Workshops mit Kindern und Jugendlichen, darunter „Knack den Code“ an den Staatlichen Museen zu Berlin, einen Jugendfotoworkshop mit Berliner Jugendlichen im Auftrag des djo-Deutscher Regenbogen Landesverband Berlin e.V. („meinungsmacher.in“ ) sowie einen Workshop mit Jugendlichen aus verschiedenen Europäischen Ländern beim Eurofuture Camp 2015 bei Hamburg durch.

 

Ana Baumgart

Ana Baumgart studierte Fotografie und Medien an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld. Seit 2008 arbeitet sie zusammen mit Ina Schoof an gemeinsamen Videokunstprojekten im In- und Ausland. Sie leitet seit acht Jahren den Ausstellungsort „Raum für drastische Maßnahmen“ in Berlin und hat sich auf die Bereiche Kuration und künstlerische Umsetzung spezialisiert. Seit 2016 gibt sie an den Staatlichen Museen zu Berlin Workshops für Kinder und Jugendliche mit dem Fokus auf Fotografie und Bewegtbild. An der Hfk Bremen studierte sie bei Korpys/Löffler und Jean-Francois Guiton freie Kunst und absolvierte 2017 mit dem Meisterschüler.

Ana Baumgart lebt und arbeitet in Berlin.

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