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Held_innen vor der Haustür
© Lindenau-Museum Altenburg 

Held_innen vor der Haustür

2019

Lindenau-Museum Altenburg

Tafelbilder, antike Vasen, Gipsabgüsse und eine Kunstbibliothek, von Ägypten über Griechenland nach Italien bis in die deutschsprachigen Länder – die Sammlungen des Bernhard August von Lindenau zeigen einen Einblick in 5000 Jahre Kunstgeschichte, Menschheit und Heldentum. Was aber ist Heldentum? Was macht ein Held oder eine Heldin? Welche Held*innen bewundern wir heute und wen himmelte man vor 3000 Jahren an? Wird aus dem Herkules heute vielleicht eine Herkula? Welche Heldentaten sind für uns heute wichtig?

Unterstützung bei der Beantwortung der vielen Fragen erhielten die Schüler*innen der Klasse 8b des Spalatingymnasiums Altenburg dabei von den Künstlerinnen Nora Frohmann, Monika Bohne und Halina Kirschner sowie der Medienpädagogin Sarah Eißmann. Angeregt von Partnerprojekten der „lab.bode-Initiative“ wurden in mehreren Workshops kleine filmische Sequenzen erarbeitet, die die Exponate des Lindenau-Museums zum Ausgangspunkt nahmen. Neben der Geschichte um die jeweiligen Exponate wurden Mimik, Gestik und Ausdrucksweise der dargestellten Held*innen erforscht, um dann entweder im Szenischen Spiel, im Schwarzlicht-Theater oder im Comic die ideale Form für die eigene Interpretation eines*r Held*in zu finden und in den Ausstellungsräumen zu präsentieren.

Jeder Film wurde von den Akteur*innen selbst mit Handy und Kamera gefilmt und in einer Abschlusspräsentation vor Publikum vorgestellt. Das Projekt war auf die Stärkung der Medienkompetenz ausgerichtet.

 

Held_innen vor der Haustür – Projektdokumentation

 

Klasse 8b

Projektwoche mit 5 Tagen

Projektleitung: Jacqueline Glück

 

Workshopleitung:

Monika Bohne

ist seit 1995 Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Puppenspiel e.V. Thüringen und spielt aktiv in den Räumen der LAG Puppenspiel e.V. Thüringen.

Ursprünglich Theaterwissenschaftlerin bemüht sie sich als Puppenspielerin um die Entwicklung sozialer, kommunikativer und kultureller Kompetenzen über Theaterarbeit mit dem Medium Puppe und arbeitet generationsübergreifend, integrativ außerschulisch und unterrichtsergänzend. Sie bietet Weiterbildungen für pädagogische Kräfte und Mitspieltheater als Kurzprojekte an.

 

Nora Frohmann

arbeitet als Performance-Coachin, Dramaturgin und Choreografin. Nach dem Bachelorstudium der Fotografie an der Hochschule München absolvierte sie in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ihr Diplom mit dem zweiten Fach Medienkunst. In München war sie anschließend als freie Kunstvermittlerin tätig. Seit 2017 arbeitet sie unter anderem als Lehrkraft an der DPFA-Regenbogen-Grundschule in Leipzig.

 

Halina Kirschner

lebt und arbeitet als Grafikerin in Leipzig und gestaltet Bücher, Plakate, Programmhefte und vieles mehr. Sie studierte Illustration und Grafikdesign an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und der École supérieure des arts décoratifs de Strasbourg.

Außerdem arbeitet sie als Kunstvermittlerin in der Grafikdruckwerkstatt im WERK 2 in Leipzig und der Kunstschule des Lindenau-Museum Altenburg.

 

Sarah Eißmann
studierte an der FSU Jena im Bachelorstudium Erziehungs- und Kommunikationswissenschaft. Nach einem Jahr Praktikum in der Medienwerkstatt der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) in Erfurt schloss sie ihren Master in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Otto-Friedrich Universität Bamberg ab. Seit April 2017 ist sie mit Leib und Seele Medienpädagogin im Thüringer Medienbildungszentrum (TMBZ) Gera, dem PiXEL-Fernsehen, und arbeitet hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen. Dabei ist das Filmfestival „Der goldene Spatz“ einer der Höhepunkte ihrer Arbeit.