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Folge meiner Spur
© SMB / lab.Bode, 2017 

Folge meiner Spur

2017

Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule

  • #Museum als System
  • #Sekundarstufe I
  • #Fotografie

Welche Wege schlagen wir im Museum ein und warum? Wie können wir die persönliche Erfahrung mit der Kunst visualisieren? 16 Schüler*innen der AG Kultur fanden im Rahmen eines fünftägigen Workshops subjektive Wege durch das Museum. Die Spur wurde zum Ausgangspunkt einer künstlerischen und forschenden Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Material.

Als Begleiterin der Jugendlichen diente die Fotokamera, um eigene Betrachtungsweisen und Suchbewegungen zu dokumentieren. Mithilfe von Mapping-Methoden (Mind-mapping, Concept Mapping, Kartografie und grafische Notation) entwickelte die Gruppe neue Koordinaten zwischen verschiedenen Kunstwerken, schuf alternative Formen, Muster und Strukturen aus Architekturdetails und Objekten der Sammlung. Entstanden sind grafische Diagramme, oder „Partituren“ in Form eines Leporellos, welche die persönlichen Wege der Schüler*innen visualisieren und zur Spielanleitung für ihre künstlerische Vorgehensweise werden. Gemeinsam mit dem Leipziger Gestaltungsstudio arc wurde zudem ein Spur-Baum realisiert.

 

6. bis 10. Klasse (AG Kultur)

Juni 2017 / Projektwoche

 

Workshopleitung:

Barbara Campaner

Barbara Campaner lebt als freie Kunstvermittlerin in Berlin. Sie ist studierte Kunsthistorikerin und ist durch ein Masterstudium im Fachbereich „Kunst- und Kulturvermittlung“ an der Universität Bremen zur Bildungsarbeit im Museum gekommen. Seither war sie für renommierte Kunstinstitutionen (u.a. Bode-Museum Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Neue Nationalgalerie, Martin-Gropiusbau, Palazzo Strozzi in Florenz, Bauhaus Archiv Berlin) und herausragenden Sonderveranstaltungen (u. a. Documemta 12 und 14, Manifesta 7, transmediale 11 und 12, sowie die 7. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst) tätig. Im Zuge ihrer langjährigen Erfahrung mit heterogenen Gruppen in unterschiedlichen Museen und Ausstellungen verfügt sie über methodische und didaktische Kompetenzen im Bereich der künstlerischen und dialogischen Kunstvermittlung, sowie der Entwicklung von Peer-to-Peer-Angeboten.

 

Anja Schäfer

Anja Schäfer ist freiberufliche Fotografin und hat neben ihren freien und angewandten Arbeiten verschiedene Workshops mit Kindern und Jugendlichen im Bereich künstlerische Fotografie realisiert. Sie erhielt 2012 ihren Diplomabschluss in Fotografie und Medien von der Fachhochschule Bielefeld. Ihre fotografischen Arbeiten wurden in internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen in Deutschland, der Slowakei, Österreich, den USA und Großbritannien gezeigt. Darüber hinaus konzipierte und führte sie eine Reihe von Workshops mit Kindern und Jugendlichen, darunter „Knack den Code“ an den Staatlichen Museen zu Berlin, einen Jugendfotoworkshop mit Berliner Jugendlichen im Auftrag des djo-Deutscher Regenbogen Landesverband Berlin e.V. („meinungsmacher.in“ ) sowie einen Workshop mit Jugendlichen aus verschiedenen Europäischen Ländern beim Eurofuture Camp 2015 bei Hamburg durch.

 

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